Grängierstuba

DORFGESCHICHTEN IM FONDUECAQUELON

Warum heisst Grengiols «Grengiols»? Was steckt hinter dem Geheimnis des Grengjer Friedhofs? Wieso haben wir in Grengiols eine Rechnung mit den Österreichern und den Franzosen offen? Was zur Hölle ist «Löibena»? Kann man «Zwieeggisch» essen? Und was hat das alles mit einem Fonduecaquelon zu tun?

Antworten auf diese und andere, nicht minder entscheidendere Fragen, liefert die Dorfführung des Restaurants Grängrstuba zweimal pro Monat. Man blickt blickt hinter die Kulissen, taucht in die Geheimnisse des Dorfes ab, lüftet uralte Leg… «So ein Quatsch! Ich zeige euch mein Dorf, ungeschönt und ehrlich, hab auf fast jede Frage eine Antwort, ob richtig oder nicht, und ich möchte euch den Ort ohne touristische Schönfärberei näher bringen, in dem ich geboren und aufgewachsen bin», bringt es Dorfguide und Hilfs-Wirt Waldemar Schön auf den Punkt.

Aus erster Hand

Dabei gehe es ihm nicht darum, nur Jahrzahlen und Ereignisse aus der Vergangenheit zu wälzen. «Vielmehr soll hier vermittelt werden, wie es ist, in einem Bergdorf das ganze Jahr über zu leben, auch dann, wenn die touristische Saison vorbei ist. Anekdoten, Geschichte, Erfahrungen und Einschätzungen sollen dabei echt und mit etwas Witz aus erster Hand vermittelt werden», so Schön. Wenn’s nötig ist neben Deutsch auch auf Französisch und Englisch.

Rund eine Stunde (Anmerkung der Redaktion: Laut Wirtin Sophie Schön reiche das mit seinem Mundwerk sicher nicht…) dauert der Rundgang, der auch mal mit Fackeln ergänzt wird. Glühwein zum Apero auf dem Dorfplatz schliesst den «beredten» Teil ab.

10’0000 Fondues

Der Zweite Teil der Führung findet in der «Unnerschta» (die Unterste) statt, so nennen die Einheimischen die Grängerierstuba. Dort führt Wirtsgehilfe Waldemar die Anwesenden in die Geschichte und die Kunst der Fonduezubereitung oder des Raclettestreichens ein, bevor diese Köstlichkeit serviert wird. Wieso er das besser kann, als andere? «Weil ich gemeinsam mit meiner Frau das Fondue-Iglu bei Adelboden und einen Berggasthof am Simplon geführt habe. Ich schätze mal, dass ich in meinem Leben so an die 10’000 Fondues gemacht habe. Das sollte an Erfarung reichen…»

Die Angebote:

Dorfführung mit Sennereibesuch und Raclettekurs: ab 17:30 Uhr, Treffpunkt Dorfplatz, Mi 13. Jan / Mi 10. Feb / Mi 10. Mrz

Min. 5 und max. 20 Personen. CHF 25.- pro Person, inkl. Dorfführung, Apero und 3 Raclettes.

Dorfführung und Einführung in die «Fondue-Kunst»: ab 17:30 Uhr, Treffpunkt Dorfplatz, Mi 23. Dez  / Mi 27. Jan / Mi 24. Feb / Mi 24. Mrz

Min. 5 und max. 20 Personen. CHF 33.- pro Person, inkl. Dorfführung, Apero und Fondue.

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